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Archive for the ‘... was hinten rauskommt.’ Category

Uts-ink - Keine Ware, aber Geld zurück

Sunday, September 21st, 2008

Um das Ende dieser sehr unbefriedigenden Geschichte gleich mal vorweg zu nehmen:

ich habe mein Geld zurückbekommen.

Bis dahin war es jedoch ein ziemlich qualvoller Weg. Aber der Reihe nach:

Ende Juli habe ich auf uts-ink.de einen Benq Monitor bestellt. Uts-ink ist ein Inkassounternehmen. Neben dieser reizvollen Beschäftigung verkaufen sie auch Insolvenzware. - Zu sehr günstigen Preisen.

Ich habe eine ganze Zeit lang geschwankt, ob ich es wagen kann oder ob es zu riskant ist und habe mich auf Grund der deutschen Festnetznummer und der postalischen Anschrift auf der Website schliesslich entschieden es zu riskieren. - Per Vorkasse. Ein Fehler. Ich weiss. Aber zu diesem Zeitpunkt wurde Nachnahme nicht angeboten (ist mittlerweile offenbar auch wieder raus).

Die Folge meiner Bestellung war eine Mail mit einer eingescannten(!) Rechnung und der Ansage, dass es ein wenig dauern würde. Das war in der Tat absolut korrekt. Es dauerte. Und dauerte. Irgendwann dauerte es mir zu lang und ich rief die Hotline an. Naja, was dann folgte steht wohl im kleinen Callcenter 1×1: “Herr xxx ist gerade in einem Meeting, er ruft zurück.”, “Können Sie es später noch einmal probieren?”, “Da kann ich Ihnen jetzt auch nicht weiterhelfen, probieren Sie es doch einfach Montag noch mal.”.

Offenbar war ich mit meinen Zweifeln nicht alleine, denn innerhalb kürzester Zeit entstand im Gulli Forum ein riesiger Thread von Leuten, die ebenfalls bei diesem Laden bestellt hatten. Das ging soweit, dass sich Herr xxx persönlich in die Diskussion einschaltete und um eine direkte Mail bat, um die Fälle auf dem kurzen Weg regeln zu können.

Also schrieb ich ihm eine Mail. Eine ziemlich direkte sogar. So direkt, dass es gefühlte 10 Sekunden dauerte bis mein Telefon klingelte. Er war kurz angebunden, aber weitestgehend freundlich und wir einigten uns darauf, dass ich zwar die Bestellung aufrecht erhalte, aber mein Geld trotzdem erst mal zurück bekomm, um dann bei Lieferung zu zahlen.

Es passierte natürlich weder das Eine noch das Andere.

Also noch eine Mail.

Und noch eine.

Dann kam wieder ein Anruf mit der Frage ob ich die Ware oder mein Geld haben möchte. - Da fiel die Antwort natürlich nicht schwer.

Dann wieder nix.

Wieder eine Mail schreiben.

Und vergangene Woche dann eine kommentarlose Mail mit dieser Grafik im Anhang.

thomas.png

Ich habe mein Geld also zurückerhalten (mittlerweile ist es auf meinem Konto eingegangen), aber auf der Grundlage meiner Erfahrungen kann ich nur abraten mit diesem Unternehmen Geschäfte machen zu wollen. Was auch immer die Gründe für diesen Kommunikationsgau gewesen sein mögen, es gibt jede Menge deutlich seriöserer Anbieter im Netz!

Ich hätte es mir eigentlich auch denken können…

Word Clouds

Monday, June 16th, 2008

Besonders erfreuen kann ich mich ja, wenn Informatik und HipHop zusammengehen.

So wie hier. Da hat jemand eine Wordwolke aus A Tribe Called Quest’s “El Segundo” gemacht - und ich finds klasse.

Bei wordle kann man sich sowas übrigens auch selbst bauen.

Wem soll ich folgen?

Wednesday, April 30th, 2008

Offenbar gibt es eine relevante Zielgruppe, die sich diese Frage stellt. Kann ich ja irgendwie auch verstehen. Es ist halt eindeutig der einfachere Weg.

Aber ehrlich gesagt hatte ich gehofft, wir hätten das mit dem Führen und Folgen erst mal hinter uns. Aber - Web2.0 sei dank - scheint da wieder Bewegung in Sache gekommen zu sein.

Get suggestions on interesting people to follow. (whoshouldifollow.com)

Individualismus scheint in jedem Falle nicht unterstützt zu werden. Der Vorschlag niemandem zu folgen führte sogleich zu heftigem Protest:

Something is technically wrong. Unfortunately something went wrong generating recommendations.

Da hätte ich wahrscheinlich lieber gleich einknicken und Gott folgen sollen. Das geht problemlos und ohne erschreckende Fehlermeldungen. Super! Da ist der Rahmen des möglichen erlaubten ja sauber abgesteckt.

Ich bin begeistert…

Useless Code II

Wednesday, December 12th, 2007

Diesmal nicht von mir, aber trotzdem sehr hübsch:

function doSomething(param, type){
    switch (type){
        case "LALA":
            alert(param);
        break;
    }
}

Hinweis: es geht nicht darum, was diese Funktion tut, das habe ich aus Gründen der Höflichkeit verschleiert. Es geht um darum wie und unter welchen Bedingungen!

Meinem Freund Andreas scheint es jedenfalls nicht langweilig zu werden…

Monday, November 19th, 2007

… will er in seiner Firma doch offenbar auch den letzten Winkel der betrieblichen Effizienzsteigerung erkunden.

Auf jeden Fall hat er ein in der Deutschen Bundeswehr ein tolles Vorbild gefunden. Waren sie es doch, die als erste errechnet haben, dass ein Angehöriger der Bundeswehr durchschnittlich 8,8 Blatt Toilettenpapier benötigt.

Sehr schön!

Bleibt eigentlich nur eine Frage: wie achtelt man eigentlich ein Blatt Klopapier korrekt?

Nachtrag Mittlerweile habe ich festgestellt, dass die Geschichte offenbar schon länger läuft und schon einige Kreise gezogen hat. Da will ich gar nicht weiter drauf eingehen. Einen Überblick findet man hier.