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Archiv für die Kategorie ‘*seufz*’

EA: The Human Story

Sonntag, 11. Juli 2010

Einigermassen erschütternder Artikel der Frau eines EA Entwicklers, über die offenbar unmenschlichen Arbeitsbedingungen dort. Dann doch lieber Freelance!

If I could get EA CEO Larry Probst on the phone, there are a few things I would ask him. “Whats your salary?” would be merely a point of curiosity. The main thing I want to know is, Larry: you do realize what youre doing to your people, right? And you do realize that they ARE people, with physical limits, emotional lives, and families, right? Voices and talents and senses of humor and all that? That when you keep our husbands and wives and children in the office for ninety hours a week, sending them home exhausted and numb and frustrated with their lives, its not just them youre hurting, but everyone around them, everyone who loves them? When you make your profit calculations and your cost analyses, you know that a great measure of that cost is being paid in raw human dignity, right?
viaea_spouse: EA: The Human Story.

Na toll!

Mittwoch, 30. Juni 2010

Joachim Gauck bekam 494, Christian Wulff 625 Stimmen. Es gab 121 Enthal­tungen. Danke, Linke, damit habt Ihr Euch in meinen Augen ins fundamenta­listische Abseits und Eure Politikunfähigkeit unter Beweis gestellt. Ich bin ziemlich sauer auf Euch, ich habe Euch die letzten Jahre eigentlich immer gewählt, aber damit ist es erst einmal vorbei.

via Auf den Weg in den Gottesstaat? – Der Schockwellenreiter.

Oberstes Bildungsziel: Ehrfurcht vor Gott?!

Mittwoch, 30. Juni 2010

Lasst uns alle nach Bayern gehen, da scheint die Welt noch in Ordnung. Das folgende stammt aus Artikel 131 der Bayerischen Verfassung. Und zwar nicht der von 1763, sondern der aktuellen! – DIe Hervorhebung habe ich mir erlaubt, weil es einfach zu schön ist.

“(2) Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft, Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewußtsein für Natur und Umwelt.

(3) Die Schüler sind im Geiste der Demokratie, in der Liebe zur bayerischen Heimat und zum deutschen Volk und im Sinne der Völkerversöhnung zu erziehen.

(4) Die Mädchen und Buben sind außerdem in der Säuglingspflege, Kindererziehung und Hauswirtschaft besonders zu unterweisen.

via Zensur in der Schule: Bayern lässt anti-evangelikale Passagen in Schulbüchern streichen | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik.

10 Dinge, die ich vermissen werde

Freitag, 24. Juli 2009

Der Umzug nach Wien rückt näher und langsam wird die Stimmung wehmütiger. Jetzt fangen all die Dinge an, die man zum letzten Mal in der gewohnten Umgebung macht (heute zum Beispiel Mittagessen in der Marheineke Markthalle). Zeit also für ein paar Dinge, die ich definitiv vermissen werde – und alle Exil-Berliner sind herzlich eingeladen, die Auflistung zu vervollständigen.

Also. 10 Dinge, die ich garantiert vermissen werde:

  1. MIT’M FAAHRRAD NÜSCH IN’N ERSTN WAAJN!!! (Ansage des U-Bahn DJs bei der Abfertigung des Zugs)
  2. Schrippen
  3. 2 Schrippen + Croissant für 0.95€ (gerade heute erlebt)
  4. Spätkaufläden mit 36 Stunden Öffnung pro Tag (inkl. Weihnachten, Neujahr und jedem erdenklichen anderen Feiertag)
  5. Atze und Batze aus dem Nebenhaus mit Korn, Cola und Campingstühlen auf der Strasse (die Prekariatsversion von Statler und Waldorf aus der Muppet Show)
  6. SO36, denn das fühlt sich einfach wie zu Hause an
  7. Bad Biesdorf (mit Sauna-Wellness)
  8. Die Freundlichkeit Berliner Busfahrer (die aber durch Wiener Kellner wohl ausreichend ersetzt werden wird)
  9. Die krassen Gegensätze, die in dieser Stadt immer direkt nebeneinander liegen: einfach mal vom Oranienplatz übers Engelbecken in Richtung Museumsinsel laufen. Das geht von alternativer Heile Welt, durch Plattenbau-Idylle nach Mitte-Edel-Ambiente ins touristische Herz. – Toll!
  10. Jede Menge Freunde, die dann einfach nicht mehr 2 Strassen weiter oder 5 Minuten mit dem Fahrrad entfernt sind.

Skype: nicht exklusive, weltweit gültige, unbefristete, unwiderrufliche, gebührenfreie, zur Unterlizenzierung berechtigte und übertragbare Lizenz zur Verwendung deiner Inhalte

Dienstag, 21. Juli 2009

Mit Veröffentlichung der neuen Version (für den Mac) muss man auch einer neuen EULA-Version zustimmen. Darin macht Skype ganz auf Facebook indem folgendes abzunicken ist:

3.2.4 Licence: You hereby grant to Skype a non-exclusive, worldwide, perpetual, irrevocable, royalty-free, sublicensable and transferable licence to Use the Content in any media in connection with the Skype Software, the Products and the Skype Website.

Ich denke, es ist nicht zu erwarten, dass die Geschichte zu einem ähnlichen Happy End kommen wird. Hmm.

Erkenntnis

Freitag, 03. Juli 2009

Gerade ist mir klargeworden, dass unsere wir-ziehen-nach-Wien-Aktion zeitlich und organisatorisch ziemlicher Wahnsinn ist. Ist doch gut zu wissen, oder?

Ach ja, 18. August ist uebrigens Stichtag.

Zwischenstand: Wien 1:0

Freitag, 05. Juni 2009

Ok, die erste Runde Wohnungssuche in Wien geht auf jeden Fall an den Gastgeber: den Wiener Immobilienmarkt, der gleich zu Anfang zeigte, dass er ein paar Tricks auf Lager hat, die uns als Gaeste wirklich unerwartet getroffen haben.

Neben dem altbewahrten Klassiker “Wohnung sieht in Echt einfach nicht so toll aus”, war es allem das echt kreative “der Makler ist in Wirklichkeit gar nicht der Makler (und die Wohnung ist eigentlich auch schon vergeben)”, das uns in der zweiten Runde arg ins Hintertreffen geraten liess.

So treten wir vorerst den Rueckzug an, aber nur um an unseren Skills zu feilen und in Kuerze eine neue Attacke zu wagen – und dann sind wir auch auf miese Tricks vorbereitet!

Nokia Software Updater – made by morons?!

Samstag, 09. Mai 2009

Ok, der hier ist echt zu schlecht, um nicht erwähnt zu werden: ich will/muss mein Handy resetten. Unter Mac OS geht das schon mal gar nicht, weil Nokia nur eine Plattform unterstützt. Zugriff über ein virtualisiertes Windows klappt nicht, na gut, damit kann ich leben.

Also hole ich ein uraltes Acer Laptop raus, reinstalliere WIndows, installiere die unsägliche Nokia PC-Suite, stelle fest, dass man zusätzlich den Nokia Software Updater extra installieren muss…

Gut. Bis hierhin ist alles der normale Wahnsinn gewesen und es hätte mich auch nur ein müdes Lächeln gekostet wenn nicht folgendes passiert wäre: Die Installation des Software Updater scheitert mit der Mitteilung, es bräuchte mindestens 256MB freien Platz. So alt ist das Acer aber nun auch wieder nicht und es hat dementsprechend ca 25GB freien Platz.

Also was ist da los?!

Die Spassvögel bei Nokia haben vergessen zu berücksichtigen, dass Rechner mit Shared Video Memory weniger als 256MB RAM haben und fragen bei der Installation wirklich 256MB ab!! Man braucht also nicht 256MB Ram (wie es in den Requirements formuliert ist), sondern dementsprechend mehr. In den Nokia Foren findet man lediglich den lapidaren Hinweis, man möge sich doch mehr RAM einbauen.

Ich fass es nicht. Ich werd mir doch jetzt kein Bootcamp Windows installieren, nur um Nokias hirnlose Windows-Only-Strategie nachzukommen?!

Hat jemand mal ein einigermaßen aktuelles Windows-System für mich?

Schweinegrippe bedroht meinen Rechner?!

Donnerstag, 07. Mai 2009

In der unendlichen Liste der allgemeinen Hirnrissigkeiten nimmt der Newsletter, den ich gestern freundlicherweise von Freenet erhalten habe, eine ganz besondere Stellung ein. Nein, nicht der ganze Newsletter. Eigentlich nur, aber dafür ganz besonders, die Betreffzeile. Aber seht selbst:


Bild 1.png

Dieses möglicherweise hochspannende Themengebiet wird, soweit ich das erkennen konnte, im weiteren Verlauf übrigens mit keinem weiteren Wort erwähnt. Schade eigentlich. Das hätte mich ja schon interessiert.

Wehmuetiges zum Studienende

Mittwoch, 04. Februar 2009

Ein bisschen merkwuerdig ist das ja schon, wenn man kein einziges bekanntes Gesicht mehr in der Uni trifft. Sogar die Labore sehen anders aus – wenigstens die Luft darin ist konstant schlecht geblieben…

Wird Zeit hier raus zu kommen, aber ich arbeite ja dran.

Uts-ink – Keine Ware, aber Geld zurück

Sonntag, 21. September 2008

Um das Ende dieser sehr unbefriedigenden Geschichte gleich mal vorweg zu nehmen:

ich habe mein Geld zurückbekommen.

Bis dahin war es jedoch ein ziemlich qualvoller Weg. Aber der Reihe nach:

Ende Juli habe ich auf uts-ink.de einen Benq Monitor bestellt. Uts-ink ist ein Inkassounternehmen. Neben dieser reizvollen Beschäftigung verkaufen sie auch Insolvenzware. – Zu sehr günstigen Preisen.

Ich habe eine ganze Zeit lang geschwankt, ob ich es wagen kann oder ob es zu riskant ist und habe mich auf Grund der deutschen Festnetznummer und der postalischen Anschrift auf der Website schliesslich entschieden es zu riskieren. – Per Vorkasse. Ein Fehler. Ich weiss. Aber zu diesem Zeitpunkt wurde Nachnahme nicht angeboten (ist mittlerweile offenbar auch wieder raus).

Die Folge meiner Bestellung war eine Mail mit einer eingescannten(!) Rechnung und der Ansage, dass es ein wenig dauern würde. Das war in der Tat absolut korrekt. Es dauerte. Und dauerte. Irgendwann dauerte es mir zu lang und ich rief die Hotline an. Naja, was dann folgte steht wohl im kleinen Callcenter 1×1: “Herr xxx ist gerade in einem Meeting, er ruft zurück.”, “Können Sie es später noch einmal probieren?”, “Da kann ich Ihnen jetzt auch nicht weiterhelfen, probieren Sie es doch einfach Montag noch mal.”.

Offenbar war ich mit meinen Zweifeln nicht alleine, denn innerhalb kürzester Zeit entstand im Gulli Forum ein riesiger Thread von Leuten, die ebenfalls bei diesem Laden bestellt hatten. Das ging soweit, dass sich Herr xxx persönlich in die Diskussion einschaltete und um eine direkte Mail bat, um die Fälle auf dem kurzen Weg regeln zu können.

Also schrieb ich ihm eine Mail. Eine ziemlich direkte sogar. So direkt, dass es gefühlte 10 Sekunden dauerte bis mein Telefon klingelte. Er war kurz angebunden, aber weitestgehend freundlich und wir einigten uns darauf, dass ich zwar die Bestellung aufrecht erhalte, aber mein Geld trotzdem erst mal zurück bekomm, um dann bei Lieferung zu zahlen.

Es passierte natürlich weder das Eine noch das Andere.

Also noch eine Mail.

Und noch eine.

Dann kam wieder ein Anruf mit der Frage ob ich die Ware oder mein Geld haben möchte. – Da fiel die Antwort natürlich nicht schwer.

Dann wieder nix.

Wieder eine Mail schreiben.

Und vergangene Woche dann eine kommentarlose Mail mit dieser Grafik im Anhang.

thomas.png

Ich habe mein Geld also zurückerhalten (mittlerweile ist es auf meinem Konto eingegangen), aber auf der Grundlage meiner Erfahrungen kann ich nur abraten mit diesem Unternehmen Geschäfte machen zu wollen. Was auch immer die Gründe für diesen Kommunikationsgau gewesen sein mögen, es gibt jede Menge deutlich seriöserer Anbieter im Netz!

Ich hätte es mir eigentlich auch denken können…

Oh Gott!

Donnerstag, 19. Juni 2008

Jeder 5. Deutsche hält Gnocchi für Geschlechtskrankheit vor der man sich mittels Kondom schützen kann.

Das erklärt so einiges an Expresso und Prosetscho würde ich sagen.

Gefunden übrigens im sehr unterhaltsamen MAN MUSS JA NICHT IMMER REDEN Blog.

AlexSchnucki@example.de

Donnerstag, 07. Februar 2008

Schon seit längerer Zeit kenne ich eine Frau, deren (offizielle) Email Adresse tatsächlich sowas ähnliches wie MikesMaeuschen@irgendwas.de* lautet.

Ich fand das schon immer etwas befremdlich, klingt es in meinen Ohren doch irgendwie nach Besitzanspruch, Unterordnung und Reviermarkierung. Sie scheint damit jedoch glücklich zu sein und ich habe es irgendwann in die Rubrik “merkwürdige Randerscheinungen” abgelegt. – Bis heute.

Heute habe ich eine Frau Mitte 20 kennengelernt, deren Email Adresse lautet [NameDesFreunds]Olle@gmx.de* und ich muss ehrlich gestehen, ich wusste nicht so recht, wie ich reagieren soll.

Ich hab sie dann gefragt, ob sie eine solche Adresse nicht irgendwie schwierig findet, aber sie konnte daran nichts aussergewöhnliches erkennen. Ich hab dann nix mehr gesagt und resigniert…

Finde nur ich sowas merkwürdig?!

* Alle Adressen wurden selbstverständlich geändert!

[UPDATE]

Müsste seine Adresse dann nicht folgerichtig MonisStecher@….de lauten?!

Es gibt so Dinge…

Freitag, 11. Januar 2008

Es gibt so Dinge, die machen das Leben eines Software-Entwicklers nicht eben spassiger und gerade Actionscript ist in dieser Beziehung ein Quell stetiger Freude, denn so etwas gehört definitiv dazu:

PNGs can not be loaded. You can import the png into a new fla and export it as an swf which can loaded.
Loading external png files to a Flash movie?

Solche Sachen sind übrigens auch extrem schlecht für die Work-Life-Balance eines Entwicklers, weil sie schuld sind, dass die Nächte vor dem Rechner immer wieder lang werden.

Update

I am not entirely certain that you can put a text box inside a Flash button and address it the way you want to.
http://www.actionscript.org/forums/archive/index.php3/t-36760.html

Was soll ich da noch sagen?..

Kein Kaffee

Donnerstag, 06. Dezember 2007

Traurige Nachricht für alle, die meinen Kaffee zu schätzen gelernt haben: meine Espressomaschine hat sich heute morgen in Rauch aufgelöst. :-(

Die gute Nachricht: an so einer Maschine ist nicht viel HighTech dran, sodass ich guter Dinge bin, jemanden zu finden, der sie wieder in gang bringt.

Bis dahin ist jeder Gast herzlich eingeladen, leckeren Kaffee von Barcomy’s mitzubringen…

Erkenntnis

Sonntag, 23. September 2007

Die Erkenntnis lässt sich nicht wegdiskutieren. Die Abwanderung unserer ehemaligen Nachbarn hinterläßt ein Loch.

Nicht nur dass es dort stets Kaffee (sprich Café, nicht Kaffffe) in ausreichender Menge und vorzüglicher Qualität gab. Auch die Diskussionen über die wichtigen Dinge des Lebens habe ich echt zu schätzen gelernt.

Ach ja, nicht zu vergessen, dass das an einem sonnigen Sonntagnachmittag völlig überlaufene Paul-Linke-Ufer nur ein schwacher Ersatz für eine Dachterrasse darstellt, von der aus man solche Bilder machen kann.


Alles in allem wird Zeit das Studium fertig zu machen und gen Wien zu ziehen. Gründe, die dafür sprechen, gibt es ja offenbar mehr als genug. Mal sehen, ob das klappt.