Kein Witz: FALCO BEI YO MTV RAPS!
Freitag, 16. Juli 2010Kein Witz!
Kein Witz!

Das hier ist schon einigermassen schräg: ein Mixtape aus Cindy Lauper Samples!
Aber: die Beats sind tight.
Das ist von dem Typen, der schon meine persönliche Sommerhymne singt!
Mein hochgeschätzter Berlienna-Mitstreiter Mangara tritt am kommenden Freitag auf. Und zwar im project space wien. Los geht es um 21:00h und der Eintritt ist frei.
Pflichttermin würde ich sagen.

Wer wie ich auf Pornomusik der 60er und 70er Jahre steht, der wird nicht nur bei BoingBoing und Last.fm fündig.
Ein ganz besonders schönes Beispiel dieses wundervollen musikalischen Genres kann bei der Hotline von Wien Energie bewundert werden.
Also einfach +43 800 500 800 anrufen und los gehts.
… und das ganze Michael Jackson bashing hört dann jetzt bitte ein für alle Mal auf, ok?
Fangt lieber wieder an seine (guten) Songs zu spielen und euch dran zu freuen! Da gibt es schliesslich genug von.

Das Bild habe ich mir von Wikipedia ausgeliehen.
Nicht nur weil ich bei ihm zum ersten Mal gesehen habe, was man mit einem Sampler (und einer James Last Platte) alles anstellen kann, freue ich mich immer wieder, wenn dieses Stehaufmännchen (und das ist ein Kompliment) mal wieder auf der Bildfläche in Erscheinung tritt.
FlowinImmo ist (mal wieder) da. Mit einem merkwürdigen, aber recht coolen, Song und einer etwas gesichtslosen Band, die offenbar in erster Linie dazu da ist, ihn nicht allein auf der Bühne stehen zu lassen, die von Immo aber komplett in den Hintergrund gedrängt wird.
Die Website ist übrigens auf jeden Fall erwähnenswert. Es gibt quasi keinen textuellen Inhalt, sondern nur Videos, die offenbar zum Großteil mit der Kamera von Immos MacBook aufgenommen wurden. Das ist keine so schlechte Idee. Video Blogging in Extremform sozusagen. Wirklich viel erfährt dadurch jedoch nicht.
Last.fm war so freundlich mich auf den Matthew Herbert Auftritt heute Abend hinzuweisen. Es scheint zwar nicht all zu viele Menschen in meinem näheren Umfeld zu geben, die diese Leidenschaft teilen – aber egal – geh ich halt allein.
Jeder der nicht da gewesen sein wird, wird es eh bereuen. Ich hab nämlich gerade mal ein bisschen bei YouTube gestöbert und was soll ich sagen? – Damn.
Da Sebastian mich neulich gefragt hat, wie denn mein neues Spielzeug so ist, will ich hier mal einen ersten Eindruck geben.
Sehr, sehr cool!
Von Aussen: Die Verarbeitungsqualität geht definitiv in Ordnung, vor allem, wenn man sich vor Augen führt, dass ein Vestax VCI-100 einfach mal das doppelte kostet. Sollte man damit aber ernsthafteres im Schilde führen, sollte man sich überlegen, das Geld zu investieren, denn der Numark TotalControl ist sicherlich nicht für den dauerhaften Bühneneinsatz gerüstet. Für alles Andere reichts aber dicke!
Innere Werte Im Grunde genommen ist das Teil kein grosser Zauber. Es ist halt ein MidiController, bei dem man alle Knöpfe, Schalter und Regler frei zuweisen kann. Für einige Programme gibt es dabei schon Presets und für andere muss man das selbst in die Hand nehmen.
Ich war Anfangs extrem unglücklich mit der zur Verfügung stehenden Software. Weder das mitgelieferte Numark Cue, noch das ebenfall beiliegende Traktor LE konnten meine Anforderungen erfüllen.
Mittlerweile ist mir aber auch klar, warum das so ist: ich bin halt kein DJ. Deswegen ist mir auch nicht mit einer Software für DJs geholfen. DJ Programme übertragen eine zwei Turntable Metapher auf den Rechner und wollen dem Plattendreher möglichst das Leben leichter machen. Links und rechts davon bieten diese Programme wenig. – Nicht mal VST-Effekte!
Mein Aha-Erlebnis hatte ich, als Matas mir neulich eine Einführung in Ableton Live gab. Das ist viel mehr meine Baustelle. Hier kann ich realisieren, was ich mir erhofft hatte: eigene Songs live zusammensetzen und wieder auseinandernehmen.
Wenn man ein echter DJ ist, ist ein Teil wie die Numark Konsole wahrscheinlich bei Weitem nicht so spannend wie bspw Final Scratch und Konsorten, denn das ist für einen DJ der Schritt in die Digitale Welt (und ich habe da schon mal eine sehr sehr beeindruckende Performance im Flex gesehen).
Weitere Berichte folgen, sobald ich ein paar Beats gezimmert habe, mit denen ich mixen kann.
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Gestern sind Britta und ich über Radiostationen ins Gespräch gekommen. Sie hört gerne den Sender, den sie auch während ihres Paris Aufenthaltes gehört hat und auch bei mir hat Radio hören durchaus etwas mit sich-an-andere-Orte-denken zu tun.
Auf jeden Fall haben wir beschlossen unsere Lieblingsstationen mal zu posten und nachdem ich mal meine Bookmarks abgekaspert habe, musste ich feststellen, dass das ein grosser Fehler war.
Aber gut, Britta, du wolltest das!
Ich habe übrigens nicht nur terrestrische Radios genommen, sondern auch Webradios und interessante Streams – denn am Ende geht es doch um die Musik!
Ok, ihr seid dran? Welche spannenden Stationen kennt ihr noch?
PS: Der Titel ist natürlich mal wieder ein HipHop Zitat.

Letzte Woche Dienstag hatte ich Geburtstag. 30! So leicht wollte ich mich jedoch nicht geschlagen geben und habe mich in Form einer Feier im Kranhauscafé zur Wehr gesetzt. – Es hat funktioniert. Heute fühle ich mich nicht wesentlich gebrechlicher, als noch vor meinem Eintritt ins 4. Lebensjahrzehnt (und auch dass die Herzfrau mich nun ab und zu einen alten Sack nennt, kann ich bislang verschmerzen).
Vorallem aber die Anwesenheit so vieler Freunde, die den (echt) weiten Weg nach Oberschweineöde nicht gescheut haben (und dafür mit einer sehr sehr coolen Location belohnt wurden) hat mich riesig gefreut.
Und was hat das alles damit zu tun, dass ihr alle verrückt seid?!
Nun ja, meine Freunde, und zwar nicht nur die, die gekommen sind(!), haben mir zusammen ein so verdammt cooles Spielzeug geschenkt, dass ich echt sprachlos bin. Das ist ein DJ Software Controller. Den schliesst man an den Rechner und kann damit Programme wie NI Traktor steuern. Zum DJen mag das ja ein wenig bescheuert aussehen, aber ich will damit meine eigene Musik live arrangieren. – Und ich hab schon am Sonntag ausgiebig getestet, was man damit alles so anstellen kann.
Danke!
Besonders erfreuen kann ich mich ja, wenn Informatik und HipHop zusammengehen.
So wie hier. Da hat jemand eine Wordwolke aus A Tribe Called Quest’s “El Segundo” gemacht – und ich finds klasse.
Bei wordle kann man sich sowas übrigens auch selbst bauen.

Nachdem Mangara an meinem Geburtstag ja schon einmal bei “Der Nächste Bitte!” von KenFM war und dort das wundervolle Unzeit gespielt hat, kommt er am 27.01. zurück – und zwar mit Verstärkung. Also auf deutsch:
am 27.01. ist Mangara bei KenFM zu Gast und bringt dabei gleich mal seine Band und seine neuen Songs mit!
Da geht nämlich zur Zeit einiges, hat Mangara in letzter Zeit doch mit Karl Möstl (g-stone/defusion) an neuem Material gearbeitet.
Und weil man gerade an Berlin weilt, wird am 31.01. dann gleich noch ein Konzert im RAW Tempel in F’hain hinterhergeschoben. Da werde ich dann voraussichtlich sogar mit auf der Bühne stehen (und bin jetzt schon ganz aufgeregt).
Kommt und feiert mit uns! Ich würde mich echt freuen, den einen und die andere von euch an einem der Events zu sehen! Bei Last.FM kann man sich sogar Web2.0 mäßig dazu bekennen.
Menschen in Wien, die schwanger sind oder arbeiten müssen sind natürlich entschuldigt…
Die kommen aus Berlin! Wow, in was für einer tollen Stadt ich doch lebe.
Aus gegebenem Anlass mache ich mir so ein wenig Gedanken über das Altern.
Gerade frage ich mich, was es wohl zu bedeuten hat, wenn meine Musik (ok, die war es nun noch nie so richtig) auf einer History Plattform zur Sprache kommt?
Werde ich vielleicht – alt?!
das thema ist sicherlich schon ausgiebigst in allen möglichen foren diskutiert worden. trotzdem muß ich einfach etwas dazu sagen.
es geht um die Eigenpräsentation von GEMA-Mitgliedern über ihre persönliche Website durch kostenloses Streaming und das ist der lacher der saison.
niemand wird ernsthaft bestreiten, dass eben diese eigenpräsentation für künstler eine wichtige sache ist. heisst man nicht gerade madonna ist es nämlich meist so, dass man die leute nur langsam für die eigene musik begeistern kann. hinzu kommt, dass gerade der künstler selbst entscheiden können sollte, welche nutzungsrechte er wie vergibt.
insofern ist das ansinnen der Gema durchaus gut und zu respektieren, aber die umsetzung…
jetzt stellen wir uns doch mal ganz blöd und malen uns folgende situation aus:
ich habe eine website, auf der ich meine musik eigenpräsentieren möchte. – ausschließlich als stream versteht sich. mit dieser website verfolge ich keine kommerziellen interessen und habe nicht mal google ads drauf. eines tages kommt der johnny und findet meine seite. er mag meine musik und setzt einen link.
das wars. in diesem moment darf ich das angebot in dieser form nicht bestehen lassen. denn in den bedingungen steht geschrieben:
Ihre Website zur Eigenpräsentation steht in keiner Verbindung mit anderen Websites, über die Electronic Commerce abgewickelt wird.
aber der johnny hat leider einen shop. in dem wird zwar nix von mir verkauft (schade eigentlich), aber das spielt ja keine rolle.
das war aber noch lange nicht alles. es gibt noch ein paar weitere spassige regeln:
da bleibt doch kein auge trocken, aber sicherlich so manche frage offen: was ist eigentlich, wenn die allgemeine und mit sicherheit im höchsten masse kommerzielle website google meine eigenpräsentation indiziert und darauf verlinkt?
ob es eine lösung gibt? – ja, ich ziehe nach spanien. da darf man nämlich CC lizensierte Musik ohne Gebühr zu zahlen abspielen.

eine fertige platte ist auf jeden fall grund genug ausgiebig zu feiern und so wird am 06. Juli in Wien die Berlienna Productions Release Party im Camera Club stattfinden.
das wird dick, denn zum einen wird unter anderem mangara live auftreten und zum anderen haben wir erlauchten besuch an den plattenspielern…
aber seht selbst.
]]>nachdem [spreeblick][1] in den vergangenen wochen in meinen augen ein wenig an reiz verlor, hat jonny jetzt mal wieder richtig gerockt!
<p>in einem kompakten posting, geschrieben als quasi brief an die GEMA, skizziert er sehr sauber, wie ein <em>sinnvolles</em> abrechnungsmodell für die nutzung von musik im zeitalter von internet und podcasts aussehen <strike>könnte</strike> sollte. dem kann ich mich nur anschliessen.</p>
<p>am besten gefallen mir allerdings die großartigen songtexte, die im anschluss zitiert werden.</p>
<p>[1]:http://www.spreeblick.de</p> ]]>

<p>vor einiger zeit habe ich mal mein domainportfolio aufgeräumt. neben so wohlklingenden namen wie [www.die-besten.net][1] hab ich auch ein projekt zu grabe getragen, das mir mal <em>sehr viel</em> bedeutet hat</p>
[TRU GENIUZ!][2]
<p>zusammen mit der jazzsängerin twana rhodes habe ich einige jahre lang echt schöne musik gemacht. einiges davon gibt es auch [auf diesen seiten zu hören][3].</p>
<p>[1]:http://www.die-besten.net “das ist auch so eine idee gewesen”<br />
[2]:http://trugeniuz.com
[3]:/music “rechte spalte unter listen here”
<p>leider gibt es zwischen mir und jemanden, der sich entschieden hat, mit musik seine brötchen zu verdienen (<em>offenbar</em>) so große unterschiede, dass eine zusammenarbeit auf dauer schwierig ist.</p>
<p>ich produziere eher aus leidenschaft und erst in n-ter linie zielorientiert. das ging auf dauer nicht zusammen, denn sie mußte sehen, wo sie bleibt. – schade.</p>
<p>aber es war trotzdem eine inspirierende zusammenarbeit – und ein verdammtes vergnügen mit einer so großartigen sängerin zusammenzuarbeiten.</p>
<p>twana hat übrigens vor einiger zeit ein wunderschönes [soloalbum veröffentlicht][1]. – <em>geht los und unterstützt gute musik!</em></p>
<p>[1]:/archive/2005/07/07/twana_rhodes__thru_the_night</p> ]]>

<p>es ist soweit. mein neustes baby erblickt hiermit offiziell das licht dieser welt:</p>
BERLIENNA
<p>der name ist ein lustiges wortspiel aus <i>BERLIN</i> und <i>VIENNA</i>. das repräsentiert die herkunft der beteiligten. (naja, fast aller beteiligten, den ein [<em>kleines niedersächsisches Dorf</em>][1] widersetzte sich erfolgreich der integration in den namen).</p>
<p>BERLIENNA ist der zusammenschluss von vier künstlern und ihren jeweiligen projekten zu einem produktionskollektiv, netzwerk, label. in den vergangenen monaten haben wir fleissig geschraubt und viel gefeilt. </p>
<p>[1]:http://www.hannover.de/deutsch/index.htm “schon lange die heimat des deutschen rock’n’roll” </p>
<p>jetzt ist die vorbereitungsphase abgeschlossen und ich lade alle ein, sich selbst ein bild zu machen:</p>
<p>[www.berlienna.com][1]</p>
<p>wir haben neben der website einen sampler produziert, auf dem sich alle beteiligten künstler musikalisch vorstellen. zusätzlich haben wir alle gemeinsam auf zwei tracks herumgespielt. – alles in allem ist eine extrem ausgewogene sache herausgekommen und ich muss sagen, dass ich wirklich stolz bin.</p>
<p>[hört rein][2] und gebt feedback!</p>
<p>und wer die CD <i>käuflich erwerben</i> möchte, ist natürlich ebenfalls [herzlich eingeladen][3]!</p>
<p>[1]:http://www.berlienna.com<br />
[2]:http://www.berlienna.com/musik “jede menge für die ohren”
[3]:http://www.berlienna.com/shop “support berlienna”