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Archive for the ‘leben’ Category

“Meine Nase ist heute der produktivste Mitarbeiter meines Körpers”

Wednesday, July 18th, 2007

…bin erkältet. Menno! So ein Scheiß!

[Flix]

Arbeiten bei IBM? Das klingt ja verführerisch.

Friday, July 6th, 2007

Von Zeit zu Zeit nutze ich meebo. Ein sehr nett gemachter webbasierter IM Client.

Dort haben sie offenbar jetzt einen monatlichen Hack Day eingeführt. Einen Tag, an dem die Mitarbeiter an einem Projekt ihrer Wahl arbeiten können. Dieses Projekt darf ruhig abgedreht und experimentell sein, hauptsache, es dient der Firma.

In den Kommentaren zu dieser Ankündigung fand ich dieses traurige Bekenntnis eines armen Menschen, der offenbar bei IBM weniger - ähm - Raum zur Selbstentfaltung hat:

You get paid to work there? I work for IBM as a contractor and I could only dream of having fun at work. Im only allowed 3 minutes a day outside of break to go to the toilet. I would get bad stats and reference if I went to “the loo” outside break times.. Oh well..

Das klingt doch mal richtig nach gemütlichem Atmosphäre und einem positiven Arbeitsklima. Super!

da gefällt sogar mir My Space

Thursday, July 5th, 2007

Freundlich geliehen von michaelper22

Ich weiss gar nicht, wie ich das jetzt gefunden habe. Ich glaube via dem hier. Wie auch immer, es gibt da einen witzigen Fotostream, für den alle möglichen Web Worker ihren Arbeitsplatz vorstellen und kommentieren. Da ist viel Chaos dabei, wie man sieht. EInige Schreibtische/Terrassen machen aber auch verdammt neidisch.

Alles in allem ist es die perfekte Ablenkung, wenn man gerade eigentliche technische Dokumentationen schreiben müsste.

HIER ENTLANG

(und: ja, ich weiss, dass die Bilder schon älter sind, interessiere mich aber nicht dafür)

Web basierte Kalender: backpackit.com ist es jedenfalls nicht!

Wednesday, May 30th, 2007

Seit ich verstärkt mit Thomas im Austausch bin, habe ich angefangen, mich ein bißchen mit Selbstorganisation zu beschäftigen. Für jemanden wie mich, der 3,23 Fantastrilliarden Dinge gleichzeitig macht (so kommt es mir jedenfalls manchmal vor) ist das eine wichtige Sache. Besonders GTD hat es mir dabei angetan. Das Ziel, all diese verdammten Kleinigkeiten nicht mehr im Kopf haben zu müssen, klingt in meinen Ohren wie das Evangelium.

Vor ein paar Wochen hatte ich diesbezüglich ein Aha! Erlebnis. Ich habe meine Woche mit Google Calendar geplant. Ich saß also da, machte meine Termine und verschickte direkt aus meinem Kalender Einladungsmails, setzte Reminder und war innerhalb von wenigen Minuten fertig. - So sollte es von nun an immer sein!

Leider hat Google offenbar beschlossen in Zukunft so viel mehr über seine Nutzer in Erfahrung zu bringen, dass es sogar schon der Politik unheimlich wird. Also habe ich mich entschlossen wieder mehr Diversität zu zelebrieren und meine Services föhlich über verschiedene Anbieter zu verteilen.

Mit meinem Kalender bin ich dann zum hippen Backpack gezogen. Das wird von den Jungs von 37Singnals betrieben, ist ganz schick mit Ajax und in Rails implementiert und sah vielversprechend aus. Leider ging auch nicht mehr als anschauen, denn einen Demoaccount gibt es nicht!

Mittlerweile glaube ich auch zu wissen warum, denn sonst würde wohl keiner dort einen Account für mindestens 5$ im Monat anlegen. Das Ding kann nämlich gar nichts!

Ich weiss, ich bin bestimmt ein anspruchsvoller Nutzer und eine Plattform, die gut ist, kann gut sein, auch wenn sie nicht all meine abstrusen Wünsche im Abgebot hat, aber Backpack erfüllt nicht mal die Mindeststandards.

Es ist nett. Sieht ok aus, funktioniert stabil und einigermassen zügig, aber anbei findet ihr eine Liste essentieller Features, die nicht vorhanden sind:

  • Ein Termin bei Backpack Calendar hat keinen Status. Die entsprechenden iCal Felder “STATUS:CONFIRMED”, “STATUS:CANCELLED” und “STATUS:TENTATIVE” werden schlicht ignoriert.
  • Man kann keine anderen (auch keine anderen Benutzer von Backpack) wie auch immer zu Terminen einladen!
  • Freigabe eines Kalenders erfolgt ausschliesslich über einen iCal Link - und zwar global. Einzelne Events können weder geshared noch unshared werden. Der Administrator im Forum empfiehlt hierfür einfach einen neuen Kalender anzulegen!
  • In der Basisversion (5/Monat) ist kein SSL Zugang vorgesehen. Der kostet noch mal 5$ mehr.
  • Reminder per SMS sind zwar möglich, aber bei weitem nicht für alle Handynutzer. In Deutschland gibt es aus Sicht von Backpack nur O2 und T-Com Kunden, die potentiell Interesse an einem solchen Feature haben könnten.

Wie auch immer. Ich finde das schade, denn die Ansätze sind ja da. Vorallem die Privacy Policy, die auf den Merzschen Biedeckel passen würde, ist mir sehr sympathisch. Aber so werde ich wohl von meinem monatlichen Kündigungsrecht gebrauch machen und weiterziehen.

Ein Glück habe ich bei der Recherche im Forum von Backpack einen Hinweis auf einen Anbieter gefunden, der mir sehr viel besser gefällt. - Der ist sogar kostenlos und heisst nicht Google!

Wann ist deine Schmerzgrenze erreicht?

Friday, May 25th, 2007

Heute habe ich eine Nachricht gelesen, die mich echt erschüttert hat. Zuerst war es nur ein “soll angeblich”. Mittlerweile ist es bestätigt:

Polizei kontrolliert in Hamburg Briefe von G8 Gegnern.

Das ist ein alarmierender Vorgang und wir sollten uns wirklich überlegen, was für tun können, um diesen schleichenden Verfall der Brügerrechte zu stoppen.

Vorschläge sind im höchsten Masse willkommen, denn meine Schmerzgrenze ist jetzt erreicht.

Wann ist es bei euch so weit?

Satz des Tages

Thursday, May 10th, 2007

Dem habe ich in der Tat nichts mehr hinzuzufügen:

Ich möchte in keinem Land leben, daß derartig “Sicher” ist, daß Verbrechen und Terror nicht mehr möglich sind.



via René

Grundregeln für den Umgang mit Mobiltelefonen in der Öffentlichkeit

Monday, April 30th, 2007

Eigentlich sollte man meinen, dass wir alle mittlerweile ausreichend Erfahrung in diesem Bereich sammeln konnten und sich daraus gewisse Verhaltensregeln entwickelt haben, aber weit gefehlt. Deshalb kommt jetzt als exklusiver Service eine kleine Auffrischung von mir für alle #*+!!$ netten Menschen, die es vergessen haben:

  • Schalte den Vibrationsalarm ein. (tu es! JETZT!)
    • sollte dein Telefon keinen Vibrationslarm haben, dann trag das verdammte Ding an deinem Körper - nicht ganz unten in deinem Rucksack!
  • Sprich leise!
    Es interessiert mich nicht, was für abstruse Praktiken ihr im Schlafzimmer ausprobiert (wobei die Realität meist deutlich weniger spektakulär ist: “ich bin gleich da, Schatz. Noch 5 Minuten.”).
  • Handies sind keine Ghettoblaster
    - sondern für diese Aufgabe nur lächerlich. Kauf dir einen vernünftigen Ghettoblaster, wenn du nicht von mir ausgelacht werden willst!

In My House The Walls Have Ears

Sunday, April 22nd, 2007

Was bringt meine wirklich netten Nachbarn, die sonst einen mir durchaus sympathischen Musikgeschmack haben, was bringt diese freundlichen Menschen dazu, auf ihrer Geburtstagsparty ausgerechnet “Hier kommt Alex” zu spielen?

Ok, es scheint ein Ausreisser gewesen zu sein. Da kann ich ja beruhigt pennen gehen. - Na ein Glück.

Technorati Tags:

frühe Prägung

Saturday, April 14th, 2007

Manche Posts müssen einfach weitererzählt werden:

zum Thema frühkindliche Prägung hat Lego offenbar einen interessanten Ansatz entwickelt: den LEGO World City 7034 - Überwachungs- und Abhörtruck - na endlich. Unser Innenminister wird erfreut sein.

(via argh.de)

re:publica - zweiter tag

Thursday, April 12th, 2007

Nachdem hier gestern all überall kuschelige Einmütigkeit geherrscht hat, kommen heute auch jenseits der Workshops offenbar die substantielleren Themen.

Darf ich das bloggen?

Eine Podiumsdiskussion mit Matthias Spielkamp, Laura Dierking und Udo Vetter geht auf jeden Fall deutlich tiefer.

Krass finde ich, was heute bereits eine “kommerzielle Seite” ist. - Nämlich alles jenseits der privaten Homepage von Mike Schmidt (Name ist ausgedacht!).

Die gesamte Diskussion wird übrigens als Podcast auf jcast.de veröffentlicht. Das ist sehr empfehlenwert, weil Udo Vetters Anekdoten enormen Unterhaltungswert besitzen.

Per Anhalter durchs Web 2.0

Jetzt unterhält uns Johnny mit witzischen Annekdoten über das Internet. - Hmmmnaja.

Kreativ gegen Vorratsdatenspeicherung

Quasi als Vertiefungsveranstaltung zum - echt interessanten - gestrigen Vortrag gibt es heute einen Workshop für Strategien gegen Vorratsdatenspeicherung mit Ralf Bendrath und Ricardo Cristo Remmert-Fontes.

Was ich nicht wusste: das Thema ist schon deutlich weiter fortgeschritten. Am kommenden Mittwoch soll das Ganze ans Kabinett gehen. - Wow!

*Schnipp*

Ups, schon so spät? Wer hat denn schon wieder an der Uhr gedreht. Also raus hier und rein in:

Programmgestaltung im Podcasting

Podcaster über ihre Formate, Kommunikation und Motivation

Interessante Diskussion über die Motivation und Entstehungsgeschichte der wichtigsten(?) Talk-Podcasts in Deutschland. Ziemlich öffentlich-rechtlich zentriert (die Jungs von Küchenradio arbeiten für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk, Markus Heidmeier ist beim Blogspiel unterwegs und und und). Musik hat leider nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Das war mehr so: “oh ja, ist nicht einfach Musik in Podcasts, aber früher oder später kommt da eine gute Regelung - muss ja…”. Über die kulturellen Aspekte von Musikpodcasts bzw. über die Nischenformate wurde nicht viel gesagt, weil schlicht und ergreifend keiner der Panelgäste einen entsprechenden Background hat. Schade, aber trotzdem interessant.

Was ich auch nicht wusste: Blogspiel berücksichtigt keine Musikpodcasts. Uff!