Extrem Sehenswertes zum Thema Internetsperren
Donnerstag, 21. Mai 2009In der NDR Sendung Zapp vom 20. Mai gab es einen Beitrag zum Thema Internetsperren, der sich dem Thema endlich mal etwas differenzierter annimmt. Schauen! Jetzt!
In der NDR Sendung Zapp vom 20. Mai gab es einen Beitrag zum Thema Internetsperren, der sich dem Thema endlich mal etwas differenzierter annimmt. Schauen! Jetzt!
Fabian hat es schon ganz treffend auf den Punkt gebracht:
das ungebetene Versenden von “Vielen-Dank”-Spam nach einer Konferenz ist eine Frechheit und es würde mich nicht wundern, wenn sich die Veranstalter mit dieser Aktion einen gehörigen Bärendienst erwiesen haben.
Gespannt bin ich, ob ich in kommender Zeit auf allerlei Konferenzen hingewiesen werde…
Sehr ärgerlich sowas!
Bisher gehörte ich nicht zu den regelmäßigen Hörern des Chaosradios. Das wird sich von nun an wohl ändern, denn heute morgen habe ich CR128 gehört.
Da ging es um ein “Leben mit der Vollüberwachung” und das war so beeindruckend, wie beängstigend.
Abseits aller theoretischen Horrorszenarien berichtet dort ein von der allumfassenden Überwachung Betroffener wie es sich anfühlt, wenn man eines Tages herausbekommt, dass das vollständige Leben seit geraumer Zeit großräumig überwacht wird.
In einer gigantischen Operation hat das Bundeskriminalamt einen Berliner Soziologen und sein gesamtes Umfeld über mehr als ein Jahr hinweg komplett überwacht. Der Verdachtsgrund: Ein paar Stichworte aus seinen Arbeiten, die mit denen aus Bekennerschreiben einer Gruppe von Brandstiftern übereinstimmen sollen. Die von der Überwachung Betroffenen – insgesamt mehr als 30 Menschen – haben jetzt teilweisen Einblick in ihre Akten bekommen.
Vor dem Hintergrund der Diskussion über das neue BKA-Gesetz und Computer-Wanzen berichtet nun erstmalig einer der von der Überwachung Betroffenen über das, was er in seinen Akten fand. Das für viele so abstrakte Thema “Vollüberwachung” gewinnt plötzlich eine sehr konkrete Dimension. Telefonabhören, Kameras vor der Tür, GPS-Wanzen, Handy-Bewegungsprofile, Ausforschung von Freundin, Bekannten und Nachbarn – all das ist real und keine paranoide Phantasterei.