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Archive for the ‘blog’ Category

Einen Moment lang…

Monday, December 3rd, 2007

einen Moment lang musste ich heute morgen nachdenken, ob die Lieferung eines MacBooks (heute morgen um 08:57h) ein hinreichender Grund ist, am ersten Tag nicht beim neuen Job zu erscheinen. - Mit einem tiefen Seufzer habe ich mich dann aber doch auf den Weg gemacht.

Was ich morgen Vormittag mache, weiss ich auf jeden Fall heute schon recht genau.

Vielen Dank an Thomas übrigens für all die coolen How-To-Tame-Leopard-Links. :-)

Freude ist ist ein vielgestaltiges Phänomen

Thursday, November 22nd, 2007

Folgende Betreffzeile einer Mail konnte beispielsweise so eben beinahe euphorischen Taumel auslösen:

“Ihre Apple Bestellung XXXXXXXXX wurde versandt”

Semesterticket - JETZT!

Tuesday, November 6th, 2007

Mit einigem Schrecken habe ich gerade eine Mail von Sefan Seidel zum Thema Semtix bekommen.

Liebe Kommilitonin, lieber Kommilitone, seit zwei Tagen läuft die Urabstimmung zum Semesterticket und ES SIEHT NICHT GUT AUS. Warum? Weil zu wenig Studierende wählen gehen. Mit anderen Worten: Das Semesterticket ist gefährdet!!! Deshalb möchte ich dich bitten zur Urabstimmung zu gehen und deine Stimme abzugeben. Willst du im nächsten Semester ein Ticket, solltest du wählen gehen. Hast du bereits gewählt, dann informiere deine Kommilitonen über die Wichtigkeit dieser Urabstimmung. Denn eins ist klar: Es wird KEIN SEMESTERTICKET geben, wenn nicht genügend Studierende dafür stimmen. Die Wahllokale sind Mittwoch und Donnerstag (7.11. und 8.11.) von 9 - 16 Uhr geöffnet. Nutze deine Chance!

Das kann ja wohl nicht wahr sein! Wenn du also Studierender an der FHTW bist und noch nicht wählen warst, ist dies jetzt dein Marschbefehl. Ab dafür!

Bewegende 20 Minuten

Thursday, October 18th, 2007

Bisher gehörte ich nicht zu den regelmäßigen Hörern des Chaosradios. Das wird sich von nun an wohl ändern, denn heute morgen habe ich CR128 gehört.

Da ging es um ein “Leben mit der Vollüberwachung” und das war so beeindruckend, wie beängstigend.

Abseits aller theoretischen Horrorszenarien berichtet dort ein von der allumfassenden Überwachung Betroffener wie es sich anfühlt, wenn man eines Tages herausbekommt, dass das vollständige Leben seit geraumer Zeit großräumig überwacht wird.

In einer gigantischen Operation hat das Bundeskriminalamt einen Berliner Soziologen und sein gesamtes Umfeld über mehr als ein Jahr hinweg komplett überwacht. Der Verdachtsgrund: Ein paar Stichworte aus seinen Arbeiten, die mit denen aus Bekennerschreiben einer Gruppe von Brandstiftern übereinstimmen sollen. Die von der Überwachung Betroffenen – insgesamt mehr als 30 Menschen – haben jetzt teilweisen Einblick in ihre Akten bekommen.

Vor dem Hintergrund der Diskussion über das neue BKA-Gesetz und Computer-Wanzen berichtet nun erstmalig einer der von der Überwachung Betroffenen über das, was er in seinen Akten fand. Das für viele so abstrakte Thema “Vollüberwachung” gewinnt plötzlich eine sehr konkrete Dimension. Telefonabhören, Kameras vor der Tür, GPS-Wanzen, Handy-Bewegungsprofile, Ausforschung von Freundin, Bekannten und Nachbarn - all das ist real und keine paranoide Phantasterei.



Für diejenigen unter euch mit chronischer Zeitarmut empfehle ich trotzdem die ersten 20 Minuten.

Anschliessend empfielht sich möglicherweise ein Besuch hier an geeigneter Stelle.

Was sagt das über mich aus

Monday, October 15th, 2007

Aus gegebenem Anlass mache ich mir so ein wenig Gedanken über das Altern.

Gerade frage ich mich, was es wohl zu bedeuten hat, wenn meine Musik (ok, die war es nun noch nie so richtig) auf einer History Plattform zur Sprache kommt?

Werde ich vielleicht - alt?!

Erkenntnis

Sunday, September 23rd, 2007

Die Erkenntnis lässt sich nicht wegdiskutieren. Die Abwanderung unserer ehemaligen Nachbarn hinterläßt ein Loch.

Nicht nur dass es dort stets Kaffee (sprich Café, nicht Kaffffe) in ausreichender Menge und vorzüglicher Qualität gab. Auch die Diskussionen über die wichtigen Dinge des Lebens habe ich echt zu schätzen gelernt.

Ach ja, nicht zu vergessen, dass das an einem sonnigen Sonntagnachmittag völlig überlaufene Paul-Linke-Ufer nur ein schwacher Ersatz für eine Dachterrasse darstellt, von der aus man solche Bilder machen kann.


Alles in allem wird Zeit das Studium fertig zu machen und gen Wien zu ziehen. Gründe, die dafür sprechen, gibt es ja offenbar mehr als genug. Mal sehen, ob das klappt.

Von Äpfeln, Birnen, Blogs und Internet-Portalen (letztes Kapitel)

Wednesday, August 29th, 2007

Eine kurze Stellungnahme zu Herrn Lischkas Kommentar:

Herr Liscka schrieb:

Wie nennt man das noch gleich, wenn jemand behauptet, jemand mache etwas, was “eine Zahl von Vertretern einer Gruppe generell” angeblich macht, ohne da genaueres zu wissen und recherchiert zu haben?

Ich bin herumgeeiert würde ich mal sagen….

Mir ging in der Tat der, in meinen Augen, ziemlich verunglückte Artikel in der Süddeutschen über die fehlende Relevanz von Blogs durch den Kopf, als ich heute morgen das hier runtergetippt hab.

Ich muss also gestehen, eiskalt beim munteren Vermischen von Äpfeln (meiner Verärgerung über die, meiner Meinung nach, undifferenzierte Haltung der Süddeutschen) und Birnen (der, in meinen Augen, mindestens unglücklichen Umwidmung von netzpolitik.org in ein Internet-Portal) ertappt worden zu sein!

Ich habe nicht gegen scharfe Kritik, aber die sollte schon von Fakten unterfüttert sein.

Diese Haltung stößt bei mir auf grosse Gegenliebe. Dafür muss ich mir jedoch weniger eine bessere Recherche auf die Fahnen schreiben, als vielmehr die vollständigere Darstellung meines Standpunkts zur Vermeidung von Missverständnissen (die mich einen ganzen Nachmittag lang von meiner eigentlichen Arbeit abhalten und daher eher unproduktiv sind).

Zur Verdeutlichung: Spiegel Online hat sich, soweit ich mich erinnern kann, nie so direkt negativ über Blogs geäußert, obwohl es auch schon in der Vergangenheit Irritationen gab.

Der Chefredakteur ist dagegen schon mal recht eindeutig in seiner Stellungnahme über die Relevanz von Blogs - wenn er auch im weiteren Verlauf des Interviews die grundsätzliche Möglichkeit relevanter Blogs offenbar nicht völlig ausschliessen möchte.

Das ist mir aber alles weitgehend wumpe, wie mein Kollege Daniel sagen würde. Mir geht es eher um das grundsätzliche Herunterreden der Bedeutung neuer Informationskanäle im Internet durch die von mir so ominös umschriebenen “Vertreter”, die dann trotzdem fleissig nutzen, was dabei herauskommt.

So etwas scheint beispielsweise bei der Süddeutschen durchaus vorzukommen. Durch solche und ähnliche Aktionen entsteht bei mir der Eindruck, eines arroganten Herabschauens auf die Amaterukonkurrenz.

Und wenn ich nun mal nicht “seit Ewigkeiten Blogs als Schmuddelkonkurrenz diffamiert” habe “um sich dann trotzdem ihrer Themen anzunehmen”, habe ich auch etwas dagegen, wenn jemand das behauptet.

Das kann ich, wie gesagt, sehr gut nachvollziehen und meine schleunige Reaktion hatte daher auch den Sinn, dass ich jeden Zweifel über eventuelle falsche Tatsachenbehauptungen bzw. Diffamierungsabsichten Herrn Lischka persönlich gegenüber umgehend aus der Welt räumen wollte. Ich habe diese Nähe beim Verfassen des Postings nicht gesehen und wollte auf diese Weise sicherstellen, dass es jemandem anders gehen könnte.

Die Unvollständigkeit meines Standpunkts war insofern auch blöd, als dass durch die daraus resultierende Auseinandersetzung mit Herrn Lischka auf einer persönlichen Ebene völlig in den Hintergrund getreten ist, um was es mir eigentlich ging. Vielleicht könnte Herr Lischka hier ja für Klarheit sorgen:

ist es ein grundsätzliches Problem auf einer grossen Plattform wie Spiegel Online ein Blog als Informationsquelle zu nennen und wenn dem nicht so ist, warum wurde aus netzpolitik.org in seinem Artikel aus einem Blog ein “Internet-Portal”?

Ein Internet-Portal also?

Wednesday, August 29th, 2007

Ich will jetzt gar nicht detailliert auf die beiden aufschlussreichen Dokumente eingehen, die Markus schon vor Tagen der Öffentlichkeit zugeführt hat. Das haben andere schon ausführlich getan.

Ich will auch nicht auf dem laaaaaangweiligen und unispirierten Beitrag auf von Herrn Lischka auf spOn eingehen (an dem ich nur positiv finde, dass er auf einer Plattform publiziert wird, die recht breitenwirksam ist), weil spOn-Bashing ja sowas von 90er ist.

Einzig den Purzelbaum finde ich erwähnenswert. Denn das aus dem Weblog netzpolitik.org ein “Internet-Portal” wird, nur weil [NACHTRÄGLICHE BEARBEITUNG] ich als Autor dieser Zeilen der Meinung bin, dass [/NACHTRÄGLICHE BEARBEITUNG] man [NACHTRÄGLICHE BEARBEITUNG] nicht der Autor des Artikels im Speziellen, sondern eine Zahl von Vertretern zumeist traditioneller Medien generell [/NACHTRÄGLICHE BEARBEITUNG] seit Ewigkeiten Blogs als Schmuddelkonkurrenz diffamiert (um sich dann trotzdem ihrer Themen anzunehmen), kann einfach nur so benannt werden. Es ist so offensichtlich und gleichzeitig sowas von einfallslos, dass ich mir wohl die Frage gefallen lassen muss, warum ich Pixel auf meiner Seite und Traffic fürs Feed-Abrufen dafür verschwende. Aber wenn keiner drauf hinweist, werden sie es wohl nie ändern…

Update - Konkretisierung

Auf Hinweis des Autors des Spiegel Artikels habe ich den Charakter einer Meinungsäußerung dieses Postings gerade explizit hervorgehoben. Offenbar gab es eine missverständliche Nähe meiner Wahrnehmung des Verhaltens großer Medienplattformen im Allgemeinen und der Person des Autors im Speziellen, die so nicht beabsichtigt war.

Ich hoffe, damit dieser Geschichte den Wind aus den Segeln genommen zu haben, denn weder falsche Tatsachenbehauptungen (das Herumwedeln mit diesem Begriff ist für mich durchaus ein wenig- ähm - aufregend), noch das Diffamieren Einzelner ist hier meine Absicht!

Kann jemand morgen Grips gebrauchen?

Monday, August 27th, 2007

Kann jemand morgen Grips gebrauchen? Ich habe einiges übrig, denn für das, was ich morgen tagsüber machen werde. brauche ich es bestimmt nicht.

Tausche dafür gerne gegen ein wenig Musik und vielleicht ein paar Hörbücher…

Liebe Erkältung

Wednesday, July 25th, 2007

langsam hab ichs verstanden. Du bist echt die krasseste und ich geb dir voll Respekt, ey.

Würdest du mir jetzt bitte den Gefallen tun, mir meine verdammte Stimme zurückzugeben UND DICH VOM ACKER ZU MACHEN?!

Es dankt höflichst,

Dein Alex