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Archiv für die Kategorie ‘arrgh!’

“Spass” mit dem Kundensupport der Falk Content & Internet Solutions GmbH & Co. KG

Dienstag, 29. Juni 2010

Das hier hat einiges Potential noch echt witzig zu werden. Vergangene Woche habe ich mir die Falk iPhone App gekauft. Leider funktioniert die auf meinem 3G genau gar nicht. – Weswegen ich mich bei Falk gemeldet habe, denn entweder möchte ich gerne die Software nutzen können oder ich hätte gerne mein Geld zurück.

Wie auch immer, ich erhielt dann diese Mail, die ich gelinde gesagt, frech und vor allem komplett sinnlos finde [Hervorhebung von mir]:

Sehr geehrter Herr Thomas,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Falk Navigator wurde natürlich auf dem iPhone 3G und 3GS getestet, auch mit dem neuen iOS4, wobei keinerlei Schwierigkeiten festgestellt worden sind. Am Programm kann es keinesfalls liegen.

Meist helfen können jegliche Schwierigkeiten, egal mit welcher App auf dem iPhone durch einen Neustart des Gerätes behoben werden. Also den oberen Ein-/Ausschalter länger gedrückt halten, wodurch das Gerät ausgeschaltet werden kann. Danach dann einfach wieder neu starten.

Helfen kann auch ein Full Reset des Falk Navigators, welchen Sie über die Einstellungen des iPhones-dort weiter unten beim Falk Navigator, ausführen können.

Demnächst wird es übrigens ein kostenloses Update für den Falk Navigator geben, wodurch das Programm dann auch weitere Funktionen bekommt.

Mit freundlichen Grüßen


Das habe ich so eben geantwortet und freue mich schon auf das, was da kommt:

Sehr geehrter Herr XYZ,

Software, die ich auf meinem iPhone verwende, setzt üblicherweise keinen Neustart der Hardware voraus, um sie nutzbar zu machen. Da Ihre Anwendung hier offensichtlich andere Qualitätsstandards anlegt, habe ich Ihren Vorschlag aufgegriffen, trotz Neustart jedoch leider keinerlei Fortschritt feststellen können. Auch ein Reset und sogar das vollständige Neuinstallieren der Software hat nichts geändert.

Ich bin mir sicher, dass Sie Ihre Software regelmäßigen Tests unterziehen und freue mich für Sie, dass dabei offenbar keine Fehler auftreten. Eine geschlossene Plattform wie das iPhone lässt jedoch wenig Raum für Konfigurations- und Anwendungsfehler auf User-Seite und als iOS Developer bin ich im Umgang mit dem Gerät durchaus vertraut.

Ich finde Ihre Aussage daher sachlich nicht korrekt, inhaltlich in keinster Weise hilfreich und vom Tonfall her einem zahlenden Kunden gegenüber nicht angemessen.

Bitte halten Sie Rücksprache mit jemandem, der in der Lage ist, konstruktive Vorschläge zu entwickeln, wie mir als Kunden Ihres Unternehmens geholfen werden kann.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen,

Alexander Thomas

How secure is your email address at Threadless?

Sonntag, 09. August 2009

After receiving spam mails on an email address which is exclusively used for communicating with threadless, I wrote the following mail to them:

Hello Threadless, when ordering stuff over the internet I usually use email addresses which carry the name of the shop I order at so I can easily remember which is the right address. At the same time it means that such an address is used exclusively to communicate to this particular shop! This is why I’m quite confused (and annoyed) that today I received spam on the address threadless@xxx.xxx! The title of the mail is “New P.D.F Reader For Windows And Mac” and it is a mail trying to make me download some software. From my point of view this looks very much like you’ve sold my email address – and that would be more than ugly. Unless you have a really good explanation for that one, I’m going to stop buying at your shop immediately – which would be a pitty because I really love the shirts. So c’mon! I’m waiting for an appropriate reaction. Yours quite frustrated, Alex

Like I wrote in the mail, I’m waiting for a reaction and will post any update here. Let’s see what is going to happen.

UPDATE

I received a reaction from Threadless:

Hello Alexander!

Thanks for the information.

Unfortunately it appears that one of our vendors had an incident that allowed our email list to be compromised. We contacted the vendor as soon as we noticed there was a problem so they are aware of the issue and taking steps to fix it. It is an old vendor that we haven’t used in the last 6 months and we are working to have them purge all our records so we don’t encounter this problem again.

We take our privacy policy seriously and would never sell your information to a third party. We are doing everything we can to ensure this won’t happen again. We apologize for any inconvenience this causes you.

Have a wonderful day!

Carlie
Threadless Customer Service
Thank you for shopping at Threadless.com!

To be honest, I’m not completely sure what to think about this. The reaction is ok. They answered promptly, they took my concern serious but at the same time the explanation is not very specific and the question appears why does a third party need my email address? It is not really connected to my payment details, is it?

So their “doing everything” – like Carlie sais – should maybe include not giving customers’ private data into the hand of some third party companies. As a Threadless customer I have enough trust torwards Threadless to give them my data – but I do not know anything a bout any other service they might use – and it seems that there is not really a good reason for establishing any trust.

And the bad thing is: once a mail address is compromised there is no way to stop it so I have to delete it and use threadless2@xxx.xx.

Schweinegrippe bedroht meinen Rechner?!

Donnerstag, 07. Mai 2009

In der unendlichen Liste der allgemeinen Hirnrissigkeiten nimmt der Newsletter, den ich gestern freundlicherweise von Freenet erhalten habe, eine ganz besondere Stellung ein. Nein, nicht der ganze Newsletter. Eigentlich nur, aber dafür ganz besonders, die Betreffzeile. Aber seht selbst:


Bild 1.png

Dieses möglicherweise hochspannende Themengebiet wird, soweit ich das erkennen konnte, im weiteren Verlauf übrigens mit keinem weiteren Wort erwähnt. Schade eigentlich. Das hätte mich ja schon interessiert.

Uts-ink – Keine Ware, aber Geld zurück

Sonntag, 21. September 2008

Um das Ende dieser sehr unbefriedigenden Geschichte gleich mal vorweg zu nehmen:

ich habe mein Geld zurückbekommen.

Bis dahin war es jedoch ein ziemlich qualvoller Weg. Aber der Reihe nach:

Ende Juli habe ich auf uts-ink.de einen Benq Monitor bestellt. Uts-ink ist ein Inkassounternehmen. Neben dieser reizvollen Beschäftigung verkaufen sie auch Insolvenzware. – Zu sehr günstigen Preisen.

Ich habe eine ganze Zeit lang geschwankt, ob ich es wagen kann oder ob es zu riskant ist und habe mich auf Grund der deutschen Festnetznummer und der postalischen Anschrift auf der Website schliesslich entschieden es zu riskieren. – Per Vorkasse. Ein Fehler. Ich weiss. Aber zu diesem Zeitpunkt wurde Nachnahme nicht angeboten (ist mittlerweile offenbar auch wieder raus).

Die Folge meiner Bestellung war eine Mail mit einer eingescannten(!) Rechnung und der Ansage, dass es ein wenig dauern würde. Das war in der Tat absolut korrekt. Es dauerte. Und dauerte. Irgendwann dauerte es mir zu lang und ich rief die Hotline an. Naja, was dann folgte steht wohl im kleinen Callcenter 1×1: “Herr xxx ist gerade in einem Meeting, er ruft zurück.”, “Können Sie es später noch einmal probieren?”, “Da kann ich Ihnen jetzt auch nicht weiterhelfen, probieren Sie es doch einfach Montag noch mal.”.

Offenbar war ich mit meinen Zweifeln nicht alleine, denn innerhalb kürzester Zeit entstand im Gulli Forum ein riesiger Thread von Leuten, die ebenfalls bei diesem Laden bestellt hatten. Das ging soweit, dass sich Herr xxx persönlich in die Diskussion einschaltete und um eine direkte Mail bat, um die Fälle auf dem kurzen Weg regeln zu können.

Also schrieb ich ihm eine Mail. Eine ziemlich direkte sogar. So direkt, dass es gefühlte 10 Sekunden dauerte bis mein Telefon klingelte. Er war kurz angebunden, aber weitestgehend freundlich und wir einigten uns darauf, dass ich zwar die Bestellung aufrecht erhalte, aber mein Geld trotzdem erst mal zurück bekomm, um dann bei Lieferung zu zahlen.

Es passierte natürlich weder das Eine noch das Andere.

Also noch eine Mail.

Und noch eine.

Dann kam wieder ein Anruf mit der Frage ob ich die Ware oder mein Geld haben möchte. – Da fiel die Antwort natürlich nicht schwer.

Dann wieder nix.

Wieder eine Mail schreiben.

Und vergangene Woche dann eine kommentarlose Mail mit dieser Grafik im Anhang.

thomas.png

Ich habe mein Geld also zurückerhalten (mittlerweile ist es auf meinem Konto eingegangen), aber auf der Grundlage meiner Erfahrungen kann ich nur abraten mit diesem Unternehmen Geschäfte machen zu wollen. Was auch immer die Gründe für diesen Kommunikationsgau gewesen sein mögen, es gibt jede Menge deutlich seriöserer Anbieter im Netz!

Ich hätte es mir eigentlich auch denken können…

Uiuiuiuiuiui

Donnerstag, 05. Juni 2008

Nachdem ich heute die folgende Mail bekommen hab:

Ja hallo sieht boys gerne zu, Was ist denn bei Dir los?! Du hast Dich schon seit dem ? nicht mehr im “Knuddels” blicken lassen. Ich vermisse Dich und es würde mich sehr freuen, Dich bald mal wiederzusehen. Mittlerweile hat sich sehr viel am Chat verändert, es wäre doch einen ganz kleinen Besuch zummindest wert?! [...] Dein Nickname im Chat war: sieht boys gerne zu Dein Passwort im Chat war: [XYZ] (bitte Groß-/Kleinschreibung beachten!) [...] (Hervorhebung von mir)

ist mir doch ein wenig mulmig geworden.

Der Account ist auf meine Spamadresse aalex@web.de (musste damals mindestens 5 Zeichen haben…) registriert.

Das ist an sich nichts neues. Diese Adresse wurde schon immer wie blöd zugemüllt und in den vergangenen Monaten hat offenbar immer mal wieder jemand die Adresse genutzt, um sich bei irgendwelchen Spielen anzumelden.

“sieht boys gerne zu” ist aber doch noch mal eine andere Qualität!

Die Frage, die mich beschäftigt ist nun, ob die Flachpfeife, die da meine Mailadresse missbraucht, auch Zugriff auf die Mails hat oder ob man Knuddels ohne Optinmail nutzen kann (was ich mir fast nicht vorstellen kann).

Ich habe auf jeden Fall alle Accounts, die noch mit dieser Adresse zu tun hatten umgehend verändert – und diese unsägliche Adresse endlich mal gelöscht.

Das sicherste Indiz, dass ich Urlaub habe

Dienstag, 11. März 2008

… ist die fiese Erkältung, die mich mit 1000%iger Wahrscheinlichkeit in der ersten Woche ereilt. – Damn!

AlexSchnucki@example.de

Donnerstag, 07. Februar 2008

Schon seit längerer Zeit kenne ich eine Frau, deren (offizielle) Email Adresse tatsächlich sowas ähnliches wie MikesMaeuschen@irgendwas.de* lautet.

Ich fand das schon immer etwas befremdlich, klingt es in meinen Ohren doch irgendwie nach Besitzanspruch, Unterordnung und Reviermarkierung. Sie scheint damit jedoch glücklich zu sein und ich habe es irgendwann in die Rubrik “merkwürdige Randerscheinungen” abgelegt. – Bis heute.

Heute habe ich eine Frau Mitte 20 kennengelernt, deren Email Adresse lautet [NameDesFreunds]Olle@gmx.de* und ich muss ehrlich gestehen, ich wusste nicht so recht, wie ich reagieren soll.

Ich hab sie dann gefragt, ob sie eine solche Adresse nicht irgendwie schwierig findet, aber sie konnte daran nichts aussergewöhnliches erkennen. Ich hab dann nix mehr gesagt und resigniert…

Finde nur ich sowas merkwürdig?!

* Alle Adressen wurden selbstverständlich geändert!

[UPDATE]

Müsste seine Adresse dann nicht folgerichtig MonisStecher@….de lauten?!

Es gibt so Dinge…

Freitag, 11. Januar 2008

Es gibt so Dinge, die machen das Leben eines Software-Entwicklers nicht eben spassiger und gerade Actionscript ist in dieser Beziehung ein Quell stetiger Freude, denn so etwas gehört definitiv dazu:

PNGs can not be loaded. You can import the png into a new fla and export it as an swf which can loaded.
Loading external png files to a Flash movie?

Solche Sachen sind übrigens auch extrem schlecht für die Work-Life-Balance eines Entwicklers, weil sie schuld sind, dass die Nächte vor dem Rechner immer wieder lang werden.

Update

I am not entirely certain that you can put a text box inside a Flash button and address it the way you want to.
http://www.actionscript.org/forums/archive/index.php3/t-36760.html

Was soll ich da noch sagen?..

Web2.0Expo-Spam

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Fabian hat es schon ganz treffend auf den Punkt gebracht:

das ungebetene Versenden von “Vielen-Dank”-Spam nach einer Konferenz ist eine Frechheit und es würde mich nicht wundern, wenn sich die Veranstalter mit dieser Aktion einen gehörigen Bärendienst erwiesen haben.

Gespannt bin ich, ob ich in kommender Zeit auf allerlei Konferenzen hingewiesen werde…

Sehr ärgerlich sowas!

Kein Kaffee

Donnerstag, 06. Dezember 2007

Traurige Nachricht für alle, die meinen Kaffee zu schätzen gelernt haben: meine Espressomaschine hat sich heute morgen in Rauch aufgelöst. :-(

Die gute Nachricht: an so einer Maschine ist nicht viel HighTech dran, sodass ich guter Dinge bin, jemanden zu finden, der sie wieder in gang bringt.

Bis dahin ist jeder Gast herzlich eingeladen, leckeren Kaffee von Barcomy’s mitzubringen…

Semesterticket – JETZT!

Dienstag, 06. November 2007

Mit einigem Schrecken habe ich gerade eine Mail von Sefan Seidel zum Thema Semtix bekommen.

Liebe Kommilitonin, lieber Kommilitone, seit zwei Tagen läuft die Urabstimmung zum Semesterticket und ES SIEHT NICHT GUT AUS. Warum? Weil zu wenig Studierende wählen gehen. Mit anderen Worten: Das Semesterticket ist gefährdet!!! Deshalb möchte ich dich bitten zur Urabstimmung zu gehen und deine Stimme abzugeben. Willst du im nächsten Semester ein Ticket, solltest du wählen gehen. Hast du bereits gewählt, dann informiere deine Kommilitonen über die Wichtigkeit dieser Urabstimmung. Denn eins ist klar: Es wird KEIN SEMESTERTICKET geben, wenn nicht genügend Studierende dafür stimmen. Die Wahllokale sind Mittwoch und Donnerstag (7.11. und 8.11.) von 9 – 16 Uhr geöffnet. Nutze deine Chance!

Das kann ja wohl nicht wahr sein! Wenn du also Studierender an der FHTW bist und noch nicht wählen warst, ist dies jetzt dein Marschbefehl. Ab dafür!

Bewegende 20 Minuten

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Bisher gehörte ich nicht zu den regelmäßigen Hörern des Chaosradios. Das wird sich von nun an wohl ändern, denn heute morgen habe ich CR128 gehört.

Da ging es um ein “Leben mit der Vollüberwachung” und das war so beeindruckend, wie beängstigend.

Abseits aller theoretischen Horrorszenarien berichtet dort ein von der allumfassenden Überwachung Betroffener wie es sich anfühlt, wenn man eines Tages herausbekommt, dass das vollständige Leben seit geraumer Zeit großräumig überwacht wird.

In einer gigantischen Operation hat das Bundeskriminalamt einen Berliner Soziologen und sein gesamtes Umfeld über mehr als ein Jahr hinweg komplett überwacht. Der Verdachtsgrund: Ein paar Stichworte aus seinen Arbeiten, die mit denen aus Bekennerschreiben einer Gruppe von Brandstiftern übereinstimmen sollen. Die von der Überwachung Betroffenen – insgesamt mehr als 30 Menschen – haben jetzt teilweisen Einblick in ihre Akten bekommen.

Vor dem Hintergrund der Diskussion über das neue BKA-Gesetz und Computer-Wanzen berichtet nun erstmalig einer der von der Überwachung Betroffenen über das, was er in seinen Akten fand. Das für viele so abstrakte Thema “Vollüberwachung” gewinnt plötzlich eine sehr konkrete Dimension. Telefonabhören, Kameras vor der Tür, GPS-Wanzen, Handy-Bewegungsprofile, Ausforschung von Freundin, Bekannten und Nachbarn – all das ist real und keine paranoide Phantasterei.


Für diejenigen unter euch mit chronischer Zeitarmut empfehle ich trotzdem die ersten 20 Minuten.

Anschliessend empfielht sich möglicherweise ein Besuch hier an geeigneter Stelle.

Ja. So. Genau so will ich das!

Freitag, 31. August 2007

Hier ist sie: die ultimative Drei-Schritt-Anleitung, um Caps-F’*!##-Lock endgültig den Gar auszumachen (leider nur für den Mac).

http://mkaz.com/archives/86

Hatte Niepi mir schon vor Ewigkeiten in die Bookmarks gelegt. Habs aber heute erst getan.


Technorati Tags: , ,

Ein Internet-Portal also?

Mittwoch, 29. August 2007

Ich will jetzt gar nicht detailliert auf die beiden aufschlussreichen Dokumente eingehen, die Markus schon vor Tagen der Öffentlichkeit zugeführt hat. Das haben andere schon ausführlich getan.

Ich will auch nicht auf dem laaaaaangweiligen und unispirierten Beitrag auf von Herrn Lischka auf spOn eingehen (an dem ich nur positiv finde, dass er auf einer Plattform publiziert wird, die recht breitenwirksam ist), weil spOn-Bashing ja sowas von 90er ist.

Einzig den Purzelbaum finde ich erwähnenswert. Denn das aus dem Weblog netzpolitik.org ein “Internet-Portal” wird, nur weil [NACHTRÄGLICHE BEARBEITUNG] ich als Autor dieser Zeilen der Meinung bin, dass [/NACHTRÄGLICHE BEARBEITUNG] man [NACHTRÄGLICHE BEARBEITUNG] nicht der Autor des Artikels im Speziellen, sondern eine Zahl von Vertretern zumeist traditioneller Medien generell [/NACHTRÄGLICHE BEARBEITUNG] seit Ewigkeiten Blogs als Schmuddelkonkurrenz diffamiert (um sich dann trotzdem ihrer Themen anzunehmen), kann einfach nur so benannt werden. Es ist so offensichtlich und gleichzeitig sowas von einfallslos, dass ich mir wohl die Frage gefallen lassen muss, warum ich Pixel auf meiner Seite und Traffic fürs Feed-Abrufen dafür verschwende. Aber wenn keiner drauf hinweist, werden sie es wohl nie ändern…

Update – Konkretisierung

Auf Hinweis des Autors des Spiegel Artikels habe ich den Charakter einer Meinungsäußerung dieses Postings gerade explizit hervorgehoben. Offenbar gab es eine missverständliche Nähe meiner Wahrnehmung des Verhaltens großer Medienplattformen im Allgemeinen und der Person des Autors im Speziellen, die so nicht beabsichtigt war.

Ich hoffe, damit dieser Geschichte den Wind aus den Segeln genommen zu haben, denn weder falsche Tatsachenbehauptungen (das Herumwedeln mit diesem Begriff ist für mich durchaus ein wenig- ähm – aufregend), noch das Diffamieren Einzelner ist hier meine Absicht!

Kann jemand morgen Grips gebrauchen?

Montag, 27. August 2007

Kann jemand morgen Grips gebrauchen? Ich habe einiges übrig, denn für das, was ich morgen tagsüber machen werde. brauche ich es bestimmt nicht.

Tausche dafür gerne gegen ein wenig Musik und vielleicht ein paar Hörbücher…

Liebe Erkältung

Mittwoch, 25. Juli 2007

langsam hab ichs verstanden. Du bist echt die krasseste und ich geb dir voll Respekt, ey.

Würdest du mir jetzt bitte den Gefallen tun, mir meine verdammte Stimme zurückzugeben UND DICH VOM ACKER ZU MACHEN?!

Es dankt höflichst,

Dein Alex

"Meine Nase ist heute der produktivste Mitarbeiter meines Körpers"

Mittwoch, 18. Juli 2007

…bin erkältet. Menno! So ein Scheiß!

[Flix]

Web basierte Kalender: backpackit.com ist es jedenfalls nicht!

Mittwoch, 30. Mai 2007

Seit ich verstärkt mit Thomas im Austausch bin, habe ich angefangen, mich ein bißchen mit Selbstorganisation zu beschäftigen. Für jemanden wie mich, der 3,23 Fantastrilliarden Dinge gleichzeitig macht (so kommt es mir jedenfalls manchmal vor) ist das eine wichtige Sache. Besonders GTD hat es mir dabei angetan. Das Ziel, all diese verdammten Kleinigkeiten nicht mehr im Kopf haben zu müssen, klingt in meinen Ohren wie das Evangelium.

Vor ein paar Wochen hatte ich diesbezüglich ein Aha! Erlebnis. Ich habe meine Woche mit Google Calendar geplant. Ich saß also da, machte meine Termine und verschickte direkt aus meinem Kalender Einladungsmails, setzte Reminder und war innerhalb von wenigen Minuten fertig. - So sollte es von nun an immer sein!

Leider hat Google offenbar beschlossen in Zukunft so viel mehr über seine Nutzer in Erfahrung zu bringen, dass es sogar schon der Politik unheimlich wird. Also habe ich mich entschlossen wieder mehr Diversität zu zelebrieren und meine Services föhlich über verschiedene Anbieter zu verteilen.

Mit meinem Kalender bin ich dann zum hippen Backpack gezogen. Das wird von den Jungs von 37Singnals betrieben, ist ganz schick mit Ajax und in Rails implementiert und sah vielversprechend aus. Leider ging auch nicht mehr als anschauen, denn einen Demoaccount gibt es nicht!

Mittlerweile glaube ich auch zu wissen warum, denn sonst würde wohl keiner dort einen Account für mindestens 5$ im Monat anlegen. Das Ding kann nämlich gar nichts!

Ich weiss, ich bin bestimmt ein anspruchsvoller Nutzer und eine Plattform, die gut ist, kann gut sein, auch wenn sie nicht all meine abstrusen Wünsche im Abgebot hat, aber Backpack erfüllt nicht mal die Mindeststandards.

Es ist nett. Sieht ok aus, funktioniert stabil und einigermassen zügig, aber anbei findet ihr eine Liste essentieller Features, die nicht vorhanden sind:

  • Ein Termin bei Backpack Calendar hat keinen Status. Die entsprechenden iCal Felder “STATUS:CONFIRMED”, “STATUS:CANCELLED” und “STATUS:TENTATIVE” werden schlicht ignoriert.
  • Man kann keine anderen (auch keine anderen Benutzer von Backpack) wie auch immer zu Terminen einladen!
  • Freigabe eines Kalenders erfolgt ausschliesslich über einen iCal Link – und zwar global. Einzelne Events können weder geshared noch unshared werden. Der Administrator im Forum empfiehlt hierfür einfach einen neuen Kalender anzulegen!
  • In der Basisversion (5/Monat) ist kein SSL Zugang vorgesehen. Der kostet noch mal 5$ mehr.
  • Reminder per SMS sind zwar möglich, aber bei weitem nicht für alle Handynutzer. In Deutschland gibt es aus Sicht von Backpack nur O2 und T-Com Kunden, die potentiell Interesse an einem solchen Feature haben könnten.

Wie auch immer. Ich finde das schade, denn die Ansätze sind ja da. Vorallem die Privacy Policy, die auf den Merzschen Biedeckel passen würde, ist mir sehr sympathisch. Aber so werde ich wohl von meinem monatlichen Kündigungsrecht gebrauch machen und weiterziehen.

Ein Glück habe ich bei der Recherche im Forum von Backpack einen Hinweis auf einen Anbieter gefunden, der mir sehr viel besser gefällt. – Der ist sogar kostenlos und heisst nicht Google!

Velocity2Js

Mittwoch, 30. Mai 2007

Und das klang so verlockend, als Rico mir das gezeigt hat! Velocity ist eine Templatesprache, die eigentlich für Javaapplikationen entwickelt worden ist. Velocity2Js ist wiederum ein Translator, der Velocity-Templates automatisch in Javascript-Funktionen umwandelt. Diese Funktionen kann man dann mit einem JSON Objekt füttern und direkt aufrufen.

Hat sich das Template geändert, lässt man den Translator einfach noch mal laufen und aktualisert sein Javascript. Toll, was?

Wie dumm nur, dass die Jungs offenbar ein korruptes ZIP-File bei Sourceforge hinterlegt haben!!

Wann ist deine Schmerzgrenze erreicht?

Freitag, 25. Mai 2007

Heute habe ich eine Nachricht gelesen, die mich echt erschüttert hat. Zuerst war es nur ein “soll angeblich”. Mittlerweile ist es bestätigt:

Polizei kontrolliert in Hamburg Briefe von G8 Gegnern.

Das ist ein alarmierender Vorgang und wir sollten uns wirklich überlegen, was für tun können, um diesen schleichenden Verfall der Brügerrechte zu stoppen.

Vorschläge sind im höchsten Masse willkommen, denn meine Schmerzgrenze ist jetzt erreicht.

Wann ist es bei euch so weit?