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Windows 7 und das stetig wachsende Heer der OS-Switcher RSS Feed für diesen Artikel


Folgender Prophezeiung habe ich wenig hinzuzufügen. – Und Thomas wird bestätigen, dass ich auch schon vorher dieser Ansicht war (nur zu Faul gewesen bin, sie hier festzuhalten).

Apropos Betriebssystem: Windows Vista hat Microsoft richtig viel Wind aus den Segeln und Geld aus den Kassen genommen. Der Herbst naht und Windows 7 rückt näher. Dies wurde auf der Keynote mit einigen Seitenhieben abgehandelt. Jetzt hat es dieser Artikel von CNN Money ganz gut auf den Punkt gebracht: Windows 7 wird wahrscheinlich den Trend, sich gegen Windows und dafür für ein anderes OS zu entscheiden, nicht brechen. Wenn Apple seine Palette von Notebooks mit kleineren Netbooks ausbaut, die Lücke im Portfolio würde sich für ein „MacBook mini“ gut eignen, dann steht dem stetig hohem Wachstum der Plattform und der Anzahl der vielen neuen Mac OS X-Anwender nichts mehr im Weg.

[From MACNOTES.DE]

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Dieser Artikel wurde am Samstag, 13. Juni 2009 um 12:19 veröffentlicht und ist abgelegt unter blog, fundstück.



3 Antworten zu “Windows 7 und das stetig wachsende Heer der OS-Switcher”

  1. KillaQueen

    Aber ich habe… Wenn man sich nämlich die Umfrage genau ansieht, die übrigens nicht so einfach zu finden war, wird man feststellen, dass die ominösen 50% etwas überbewertet sind (http://www.kace.com/pdf/analyst-report/Windows-7-Adoption-Survey.pdf). Die Frage lautete nämlich sinngemäß: „Würde man statt Windows Vista oder Windows 7 ein nicht-Windows Betriebssystem in Betracht ziehen“. XP stand also nicht zur Auswahl. In Abtracht der Tatsache, dass 72% dazu tendieren bei XP zu bleiben anstatt ein unsicheres Windows 7 zu nutzen, lässt vermuten, dass bei anderer Fragestellung die Prozente sich wohl etwas verschieben würden. Auch führt MacOS zwar die Liste dieser Alternativen an, verzeichnet aber im Vergleich zu 2008 sogar einen Rückgang um ca. 2%. Hier legt Ubuntu ordentlich zu. Tatsache ist allerdings, dass in diesem Jahr bereits 14% der Befragten sich von Windows wegbewegen (Vorjahr 11%). Allerdings wird nicht gesagt zu welchem Betriebssystem hin bzw. ob es sich um Desktop oder Server-Systeme handelt (ich konnte es jedenfalls nicht klar erkennen). Währe letztes der Fall, könnten die Steigerung auch hiermit zusammenhängen (http://www.heise.de/newsticker/Novell-und-Microsoft-Das-Linux-Geschaeft-laeuft–/meldung/140241). Das Windows Vista genauso in Knaller war wie Windows ME ist ja wohl unbestritten. Und dass kaum einen nen neues Windows vor dem ersten ServicePack installiert ist ja wohl auch klar (also frühestens Ende 2010). Aber dass die Fall-Obst-Bude sich ausbreitet, solange es noch nen halbwegs laufendes XP gibt…Ich glaub’s nicht ;)

    Um es auf den Punkt zu bringen. Den Satz „Jetzt hat es dieser Artikel von CNN Money ganz gut auf den Punkt gebracht: Windows 7 wird wahrscheinlich den Trend, sich gegen Windows und dafür für ein anderes OS zu entscheiden, nicht brechen“ halte ich für etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Zumindest wenn damit wie im darauf folgenden Satz impliziert wird, dass deshalb MAC OS „stetig hohem Wachstum“ unterlegen ist. In Anbetracht des Rückgangs an MAC OS Interessenten im Vergleich zum Vorjahr ist das doch etwas übertrieben.

    So, jetzt geh ich zu dem ollen Steve (nicht der, der immer die Äpfel anknabbert, sondern der, der immer so lustig über die Bühne hüpft) und werd mal die Hand aufhalten dafür, dass ich seine Software-Bude so verteidigt hab.

    Übrigens hatten von allen Befragten 99% Windows installiert ;)

    BTW.: Ich hoffe man kann herauslesen, dass ich das Ganze mit vielen zwinkernden Augen geschrieben habe. Wie immer, wenn ich mich über die Glaubenskriege zwischen den Betriebssystemen amüsiere.

    Schönen Samtag noch :D

  2. Hui. Der Vergleich von Vista und ME ist zwar echt böse, aber vielleicht gar nicht so falsch.

    Ich glaube auch in der Tat nicht, dass ab kommendem Monat plötzlich mehr Macs verkauft werden und deshalb Microsoft niedergehen wird. Es ist nur so, dass die Kunden (also wir) Microsoft immer weniger zutrauen – und das könnte sich zum Problem entwickeln. Ich meine, du redest einem Betriebssystem das Wort, das aus dem Jahre 2001 stammt. Für die IT-Welt sind das ungefähr 250 Jahre. Das ist viel passiert in der Zwischenzeit! Dem Nachfolger traust du (berechtigterweise) gar nix zu und Windows 7 ziehst du erst ab 2010 in Erwägung.

    Gleichzeitig kaufen sich Leute – obwohl sie eins haben – jedes neue iPhone und ich beobachte eine stetige Zunahme der Mac User unter den Leuten, die sich bis vor ein paar Jahren da gar nicht mit beschäftigt haben. Mir ist neulich aufgefallen, dass sich in den vergangenen 1 1/2 Jahren in meinem Freundeskreis niemand einen PC gekauft hat.

    Wahrscheinlich kann es tatsächlich auf folgenden Nenner bringen: wenn Windows 7 rockt, haben sie die Kurve 2010 gekriegt – wenn nicht, dann wird es nach langer Zeit endlich mal wieder spannend und ich gebe dir recht, dass Ubuntu da bestimmt ein paar spannende Dinge beizutragen hat.

    Mal sehen was das hier noch gibt, einen OS-Glaubenskrieg hatte ich hier ja auch noch nicht. ;-)

  3. KillaQueen

    FULL ACK..bis auf naja..ein paar kleine Dinge. Also erstens hab ich meinen PC vor ca 1 1/2 Jahren gekauft. Ich hoffe du hast mich aufgrund meine Mac-Kritischen Äußerungen nicht auch deinem Freundeskreis verbannt ;) O.k. XP ist alt (erschreckend, dass es schon 8 Jahre sind). Aber für meine Begriffe, und ich denke für die meisten anderen Leute reicht es. Was will ich von einem OS? Stabilität, Filme gucken, Musik hören, ein wenige Office Kram, Mails schreiben, ab und zu nen Spielchen zocken und nen Eclipse zum Spaß haben. Zusätzlich ein gewisses Maß an Sicherheit, die ich durch mein Verhalten mit bestimmen kann. Der Marktführer wird immer Angriffzile von Hackern, Trojanern und dem ganzen Gewürm sein. Wirklich sichere Systeme gibts nicht. Ich bin der Meinung, dass trotz des Alters XP nen ziemlich guter Wurf ist. Wüst durch die gegend blinkende bunte Icons, dreidimensionale Browser brauch ich net. Ich klick ja auch Karl Klammer weg :) . Kurz mir ist diesbezüglich weger der Vorzug von Mac OS XYZ noch irgendwlecher Microsoft Versionen klar. Ich denke da liegt das Problem von MS. DIe versuchen mit komischen Features ein neues OS zu verkaufen. Aber die Leute kommen mit den Macken vom alten klar und sind zufrieden. Das mit den iPhones würd ich mal mit Jein beantworten. Das OS was drauf läuft wird ja nicht wegen des besseren Betriebssystems gekauft, sondern weil die Leute nen iPod wollen. Und das ist halt dem Hype um die Büchsen geschuldet. Das OS sollte man Mengenmäßig nicht unbedingt in den Vergleich zwischen Wndows und Mac mit einbeziehen, obwohl das technisch ginge. ZumThema vertrauen: Ich trau dem einem Steve genausowenig wie dem anderen. Da stehen hinter beiden dicke aktiendotierte Firmen. Da ist keiner von beiden der weiße oder schwarze Ritter. Vielmehr tragen die beide Nadelstreifen und ein diabolisches Grinzen (Meine Meinung). Microsoft hat zwar seinen schlechten Ruf nicht ganz zu unrecht. Aber dem Marktführer wird meist eh doller auf die Finger geschaut. Will damit nur sagen, Nachause-Telefonier-Aktionen, untergeschobene Updates etc. auch dem Apple-Leuten zutraue. Ich geb Dir aber vollkommen Recht, dass Windows 7 nen Knackpunkt sein kann. Wenn das in die Hose geht, werd ich vermutlich solange auf XP reiten, bis es keine Programme mehr dafür gibt und dann auf Lindows umsteigen…pardon…Linspire…und zum spielen hol ich mir dann ne XBox 720 :)

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