Speisecke kämpft für Sie!
das nenne ich engagement. der sprecher des deutschen phonoverbands herr speisecke outet sich als kämpfer für die rechte des konsumenten auf ungestörten musikgenuß und ruft auf, ihn [persönlich über nicht abspielbare cds zu informieren][1]. – toll!
<p>ich muß diesen menschen bisher [völlig falsch verstanden haben][2], denn mein anliegen scheint bei ihm ja in den besten händen zu sein.</p>
<p>ehrensache, dass auch ich seinem aufruf folge und einen exemplarischen fall schildere. ob er sich der sache persönlich annimmt und sich im namen der tonträgerindustrie entschuldigt?</p>
<p>>Sehr geehrter Herr Speisecke,</p>
<p>>vielen Dank für Ihr vorbildliches Engagement für einen ungestörten Musikgenuß. Ich bin mir sicher, dass Ihnen die Vielzahl der Zusendungen ein realisitisches Bild der Nöte und Sorgen normaler Musikkonsumenten vermitteln, denn Probleme mit kopiergeschützten CDs sind leider eher die Regel, denn die Ausnahme. </p>
<p>[1]:http://www.netzpolitik.org/2006/schreibt-dem-phonoverband-bei-kopierschutzproblemen<br />
<p>>Ein besonders unangenehmes Beispiel ist dabei die CD “Eins A” der Band Blumentopf, deren Kopierschutz derartig restriktiv zu sein scheint, dass es mir nicht möglich ist, sie auf meinem DVD-Player abzuspielen, der mir als CD-Player dient. Weiterhin ist es nicht möglich, die CD auf meinen MiniDisc-Player zu überspielen und so weit ich weiß ist dieses Album als MiniDisc nie veröffentlicht worden.</p>
<p>>Das Artwork dieser CD ist wirklich nett gemacht, aber sich eine CD ausschliesslich anzuschauen scheint mir auch nicht wirklich im Sinne des Erfinders zu sein, oder?</p>
<p>>Vielen Dank noch einmal für Ihr Engagement. Sollten Sie an weiteren Problemfällen meiner Musiksammlunng interessiert sein, zögern Sie bitte nicht zu fragen, gerne schildere ich Ihnen ähnliche Fälle.</p>
<p>>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>>Alexander Thomas</p> ]]>





